Kummer sieht zurück,
Sorge blickt umher,
Zukunft blickt empor.
Zu meiner Nichtübernahme in den pastoralen Dienst muss noch mehr gesagt werden als einfach nur die blöde Krankheit vorzuschieben.
Man kreidete es mir allen Errnstes an, dass ich mich nicht genügend demüiig genügend dankbar zeigte bei dem Lob, das die Kirche mir erteilte nach gelungener Bestattung oder Gottesdienst. Nun ist es ja sowieso fragwürdig über Derartiges ein Lob auszusprechen. Egal, die Kirche hätte das als Zeichen meiner von mir anerkannten "Leistung" anerkannt. Man stellte es so hin, dass ich mich ungern loben lasse, was in der Kirche scheinbar gang und gäbe ist. Man macht irgendetwas Phänomenales und möchte dafür "gestreichelt" werden - verbal natürlich. Über mein angeleiertes Hospizprojekt verlor man lieber überhaupt nicht allzu viele Worte, denn das war wirklich gut und damals innerhalb der Kirche noch relativ neu. Dort befand sich zwar fast immer eine Diakoniestation, die zu einer Kirchengemeinde gehörte. Da Sterben und Geborenwerden - meiner bescheidenen Meinung nach - eine gleichrangige Einschätzung verlangen, setzte ich mich dafür ein, dass Hospiz der Diakonie angegliedert wird als notwendiger Bestandteil der diakonischen Arbeit innerhalb der Kirche. Mein damaliger Vikariatsanleiter war lediglich befremdet über mein diesbezügliches, von mir als selbstverständlich empfundenes Engagement. Diese Art von gelungener Arbeit, die nicht in sein eigenes Aufgabenressort fiel, verlor er in dem vernichtenden Bericht über mich am Endes des Vikariates kein Wort.
Alles, was ich getan hatte, fand ich selbstverständlich und mit Menschen aller Art und Hautfarbe, jeden Glaubenes und sozialen Standes hatte ich vorher immer schon zu tun. Von außen wunderte man sich bloß und war verstört über meine Undankbarkeit.
Sorge blickt umher,
Zukunft blickt empor.
Zu meiner Nichtübernahme in den pastoralen Dienst muss noch mehr gesagt werden als einfach nur die blöde Krankheit vorzuschieben.
Man kreidete es mir allen Errnstes an, dass ich mich nicht genügend demüiig genügend dankbar zeigte bei dem Lob, das die Kirche mir erteilte nach gelungener Bestattung oder Gottesdienst. Nun ist es ja sowieso fragwürdig über Derartiges ein Lob auszusprechen. Egal, die Kirche hätte das als Zeichen meiner von mir anerkannten "Leistung" anerkannt. Man stellte es so hin, dass ich mich ungern loben lasse, was in der Kirche scheinbar gang und gäbe ist. Man macht irgendetwas Phänomenales und möchte dafür "gestreichelt" werden - verbal natürlich. Über mein angeleiertes Hospizprojekt verlor man lieber überhaupt nicht allzu viele Worte, denn das war wirklich gut und damals innerhalb der Kirche noch relativ neu. Dort befand sich zwar fast immer eine Diakoniestation, die zu einer Kirchengemeinde gehörte. Da Sterben und Geborenwerden - meiner bescheidenen Meinung nach - eine gleichrangige Einschätzung verlangen, setzte ich mich dafür ein, dass Hospiz der Diakonie angegliedert wird als notwendiger Bestandteil der diakonischen Arbeit innerhalb der Kirche. Mein damaliger Vikariatsanleiter war lediglich befremdet über mein diesbezügliches, von mir als selbstverständlich empfundenes Engagement. Diese Art von gelungener Arbeit, die nicht in sein eigenes Aufgabenressort fiel, verlor er in dem vernichtenden Bericht über mich am Endes des Vikariates kein Wort.
Alles, was ich getan hatte, fand ich selbstverständlich und mit Menschen aller Art und Hautfarbe, jeden Glaubenes und sozialen Standes hatte ich vorher immer schon zu tun. Von außen wunderte man sich bloß und war verstört über meine Undankbarkeit.